Blumen aus Galiläa: Schriften gegen die Zerstörung des Heiligen Landes

Blumen aus Galiläa: Schriften gegen die Zerstörung des Heiligen Landes

ISBN 3-85371-231-2, br., 216 Seiten, Euro 17,90, sFr 30,80

Herausgegeben von Fritz Edlinger, aus dem Englischen übersetzt von Eva Hirschmugl 
Eine jüdische Geschichte erzählt von einem stummen Kind, das trotz intensiver ärztlicher Bemühungen niemals ein Wort sprach. Eines Tages, im fortgeschrittenen Alter von 10 Jahren, ließ es bei Tisch plötzlich seinen Löffel fallen und rief: "Die Suppe ist zu salzig!" Die Eltern fragten ihr Kind erstaunt, warum es all die Jahre geschwiegen hatte und es antwortete: "Bis jetzt war immer alles in Ordnung."

Israel Shamir lädt uns zu einem Streifzug durch seine Wahlheimat ein. Mit seinem bissig-literarischen Blick auf die Geschichte Palästinas zeigt Shamir, wie Israel im wahrsten Sinne des Wortes auf den Ruinen palästinensischer Städte und Dörfer errichtet worden ist. Seit der Gründung des Staates Israel im Jahr 1948 sieht sich das palästinensische Volk in seiner Existenz bedroht, Schritt für Schritt wird es seiner Lebensgrundlagen beraubt.

"Blumen aus Galiläa" ist eine Sammlung von Essays, in denen sich der Autor nicht nur für die Befreiung Palästinas ausspricht, sondern sich für ein weiter gefasstes Ziel einsetzt: die Befreiung des öffentlichen Diskurses.